Maria Himmelfahrt | Oktoberfest  

Maria Lichtmess

Maria Lichtmess wird im liturgischen Kalender als Fest der "Darstellung des Herrn" begangen. An diesem Tag endet der Weihnachtsfestkreis und in vielen Familien und Pfarreien ist der 2.Februar der definitiv letzte Termin, um die Weihnachtskrippen wegzuräumen und für das nächste Jahr zu verstauen. Um das Jahr 650, wurde das Fest "Maria Lichtmess" in Rom eingeführt. Im mosaischen Gesetz war vorgeschrieben, dass ein neugeborenes Kind innerhalb einer bestimmten Frist in den Tempel gebracht werden muss. Die Ostkirche verstand dieses Ereignis als "Fest der Begegnung des Herrn", während es im Westen ein Marienfest wurde.

(zeitgen.Bildnis)

Die Kerzenweihe und die Lichter Prozessionen, welche vielerorts stattfanden, galten der Ehre Mariens und kamen erst später hinzu und prägten den Namen "Maria Lichtmess". In allen katholischen Pfarreien Bayerns wird der Lichtmesstag gefeiert, wobei vielerorts der Jahresbedarf an Kerzen geweiht wird.
"Maria Lichtmess" war im Bauernjahr ein wichtiger Lostag und ein Markstein im bäuerlichen Jahreslauf. An Maria Lichtmess wurden die Dienstboten entlohnt und hatten einige Tage frei. Es war der einzige Urlaub, den die Bediensteten bekamen und die Schenkeltage waren eine ersehnte Unterbrechung des schweren Arbeitsalltags. Gleichzeitig war Lichtmess der einzige Termin im Jahreslauf, an dem sich die "Ehehalten" so wurden früher die Knechte und Mägde genannt-, einen anderen Bauern oder Dienstplatz suchen durften. Maria Lichtmess findet am 2.Februar statt.



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