Aschermittwoch | Bergfeuer  

Barbarazweige

Am 4.Dezember wird der Namenstag der Heiligen Barbara gefeiert, welche zu den 14 Nothelfern zählt. Die Legende erzählt, dass Barbaras heidnischer Vater sie zu ihrer eigenen Sicherheit in einen Turm sperren ließ. Als Christin wird sie verfolgt und schließlich von ihrem eigenen Vater enthauptet, der daraufhin von einem Blitz erschlagen wird. Bevor sie starb erhielt sie die Verheißung, dass niemand, der sie anruft ohne Sakramentsempfang sterben wird. Das Gebet um einen gesegneten Tod war den Menschen in Zeiten, in denen das Gottesbild von seiner Richterfunktion geprägt war, sehr wichtig und machte die Heilige Barbara als Fürsprecherin sehr populär. Barbara gilt als Patronin der Bergleute, Baumeister, Turmwächter, Glockengießer und Feuerwehrleute. Der Brauch, Zweige von Obstbäumen oder Forsythiensträuchern zu schneiden und ins Wasser zu stellen, ist noch weit verbreitet. Man erhofft sich, dass die Zweige am Heiligen Abend aufblühen und wertet es als gutes, glückliches Zeichen.

(Hl. Barbara)

Es besteht eine Analogie der blühenden Zweige zu dem Wunder, das sich für den gläubigen Menschen in der Christnacht ereignet. Hinter dem blühenden Brauch steckt die Überlieferung, dass die im kalten Winter verdorrten Blüten auf dem Grab der Heiligen Barbara genau am Abend des 24.Dezembers wieder aufblühten.



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