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Almabtrieb

Im bayerischen Alpenraum gibt es zur Zeit etwa 1200 Almen, die zum Teil im Besitz von einzelnen Bauernfamilien sind und teilweise als Genossenschaftsalmen bewirtschaftet werden. Das Almvieh wächst in dem abhärtenden Klima der Berge besonders robust und gesund auf. Das Jungvieh und teilweise auch Milchvieh, ziehen im Frühsommer (um Pfingsten) mit ihren Hirten für etwa 100 Tage in die Hochlagen der Allgäuer Berge, mit frischer Luft und kraftvollem Futter.

Im Herbst,- bevor der erste Schnee in den Hochlagen einzieht,- werden alle Tiere wieder ins Tal gebracht. Dieses wird auch Viehscheid genannt und findet zu unterschiedlichen Zeiten statt, da es stark wetterabhängig ist, doch bis zum 30.September ist der Almabtrieb vollzogen. Dann wird die Almhütte des Senn bzw. Sennerin winterfest gemacht und hatten die Sennen ein gutes Jahr und dem Vieh erfuhr kein Leid, werden die Kühe festlich geschmückt ( im Allgäu erhält nur die Leitkuh einen Kopfschmuck) und mit Glocken- und Schellenklang (welcher die Dämonen auf dem Abtriebsweg vertreiben soll) ins Tal gebracht und am Scheidplatz werden die einzelnen Tiere von der Herde getrennt und ihren Besitzern übergeben. Der Viehscheid ist der besondere Abschluss eines Alpsommers und wird im Verlauf von zwei Wochen gefeiert. Hier finden Sie passende Andenken.

Almabtrieb in Aktion



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